Die FreeScan Omni Serie von Shining 3D

Kabellose High-End 3D-Messtechnik für Industrie und Qualitätskontrolle

 

Die Anforderungen an moderne 3D-Messtechnik steigen stetig: höhere Präzision, schnellere Prozesse und maximale Flexibilität direkt auf dem Shopfloor (Produktionsbereich). Mit der FreeScan Omni Serie bietet Shining 3D eine neue Generation industrieller 3D-Scanner, die kabellos, modular und vollständig inspektionsfähig arbeiten und damit komplett ohne externe Rechnerinfrastruktur auskommen.

Doch was macht die Omni-Serie so besonders? Und wie unterscheidet sie sich von klassischen 3D-Scannern anderer Hersteller?

 

Was ist die FreeScan Omni Serie?

Die FreeScan Omni Serie sind professionelle, metrologische 3D-Scanner, die speziell für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. Während der FreeScan Omni alle möglichen Optionen beinhaltet, repräsentiert der FreeScan Omni Light die Basisversion. Das Besondere an der Omni Serie ist:

Vollständig kabelloser Betrieb
Integrierte Inspektionssoftware direkt im Gerät
Zertifizierte Messgenauigkeit
Modulare Erweiterbarkeit

Im Gegensatz zu vielen Mitbewerber-Geräten benötigt das System keinen externen Laptop für Datenerfassung und Analyse. Scannen, Prüfen und Berichten erfolgen direkt auf dem Gerät.

Die technologischen Highlights der FreeScan Omni Serie

1. Standalone 3D-Scanning und Inspektion

Ein Alleinstellungsmerkmal ist der integrierte Arbeitsablauf (Workflow). Während viele industrielle 3D-Scanner auf externe Software angewiesen sind, ermöglicht die Omni-Serie:

  • das eigentliche Scannen,
  • die Datenverarbeitung,
  • der Vergleich mit CAD-Daten,
  • die GD&T-Analyse (Geometric Dimensioning and Tolerancing), sowie
  • die Berichtserstellung

direkt im Scanner. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und macht das System besonders attraktiv für die Qualitätskontrolle in der Fertigung.

2. Kabelloser 3D-Scanner für maximale Mobilität

Die FreeScan Omni Serie arbeitet vollständig kabellos mit Akkus, die während des Betriebs ausgetauscht werden können.

Das bedeutet für die Anwender:

  • Kein Kabelmanagement, und damit
  • Keine Stolperfallen,
  • Kein stationärer Arbeitsplatz notwendig und
  • Ideal für grosse Bauteile oder Ausseneinsätze

Gerade im Maschinenbau, in der Automobilindustrie oder im Anlagenbau ist diese Flexibilität ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber klassischen kabelgebundenen 3D-Scannern.

3. Metrologische Präzision auf Industrieniveau

Die Omni-Serie bietet eine hohe Genauigkeit (bis in den Bereich von 0.02 mm, modellabhängig - Stichwort VPG) und erfüllt industrielle Normanforderungen wie VDI/VDE 2634 und ISO 10360.

Damit eignet sich der Scanner hervorragend für:

  • Serienprüfung
  • Erstbemusterung
  • Reverse Engineering
  • Verschleissanalysen
  • Prototypenvermessung

Modularität – Das Herzstück der Omni-Serie

Ein zentraler Vorteil der FreeScan Omni Serie ist ihre modulare Plattformstruktur.

Ausgehend von der Basisversion Omni Light, stehen die folgenden Module für Upgrades zur Verfügung:

Modul 1: On-Device und externe Inspektionssoftware oder
Modul 1.1: nur externe Inspektionssoftware

Modul 2: Video-Photogrammetrie (Erhöhung der Genauigkeit durch VPG-Bar)

Modul 3: KI-Geometrie-Erkennung

Skalierbares System statt Insellösung

Viele 3D Scanner am Markt sind in ihrer Funktionalität fix. Die Omni-Serie hingegen erlaubt:

  • Funktionsupgrades per Software
  • Erweiterte Inspektionsmodule
  • Anpassung an wachsende Anforderungen
  • Investitionssicherheit durch nachträgliche Erweiterung

Unternehmen können mit einer Grundkonfiguration starten und das System bei Bedarf erweitern – ohne vollständigen Systemwechsel.

Zukunftssichere Investition

Die modulare Architektur macht die Serie besonders interessant für:

  • Wachsende Fertigungsunternehmen
  • Messtechnik-Dienstleister
  • Unternehmen mit wechselnden Projektanforderungen

Typische Anwendungsgebiete

In der Automobilindustrie bzw. deren Zulieferindustrie wird der Omni eingesetzt für die:

  • Karosserievermessung
  • Bauteilprüfung
  • Werkzeugkontrolle
  • Serienfertigungsprüfung

In der Luft- und Raumfahrt sind die typischen Anwendungen:

  • Präzisionsbauteile
  • Turbinenkomponenten
  • Strukturbauteile

Im  Maschinen- und Anlagenbau kann der Omni eingesetzt werden für

  • Grossbauteil-Scanning
  • Bestandsaufnahme
  • Retrofit-Projekte

Weitere Anwendungen finden sich in der Energie- und Schwerindustrie, z.B.

  • Wartung und Instandhaltung
  • Verschleissanalyse
  • Vor-Ort-Inspektionen

Vergleich: FreeScan Omni vs. klassische 3D Scanner

Doch wie unterscheidet sich die FreeScan Omni-Serie von klassischen / professionellen 3D-Scannern?

Kriterium FreeScan Omni Serie Klassische 3D-Scanner
Kabelloser Betrieb
Standalone-Inspektion
Modular erweiterbar Oft eingeschränkt
Shopfloor-tauglich Teilweise
Integrierter Workflow Externe Software nötig


Die Kombination aus kabelloser Freiheit, integrierter Messtechnik und modularer Erweiterbarkeit hebt die Omni-Serie klar von vielen Wettbewerbern ab.

Warum ist die FreeScan Omni Serie eine strategische Entscheidung?

Die Fähigkeiten der FreeScan Omni-Serie sind nicht nur einfach Bequemlichkeiten, sondern haben das Potential, Arbeitsprozesse massiv zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Anschaffung eines FreeScan Omni Geräts ist daher nicht einfach nur eine operative, sondern auch eine strategische Entscheidung im Unternehmen.

Denn Unternehmen profitieren von:

  • Reduzierten Rüstzeiten
  • Schnelleren Prüfprozessen
  • Weniger IT-Abhängigkeit
  • Höherer Prozesssicherheit
  • Skalierbarer Technologie

Gerade in Zeiten von Industrie 4.0 und digitaler Fertigung wird eine flexible, mobile und dennoch hochpräzise 3D-Messtechnik zunehmend zum Wettbewerbsvorteil.

FreeScan Omni vs. traditionelle Messsysteme (z. B. Koordinatenmessmaschinen)

In vielen Unternehmen gelten stationäre Messsysteme wie Koordinatenmessmaschine (KMM/CMM) nach wie vor als Referenz in der Qualitätssicherung. Namhafte Hersteller wie Zeiss, Hexagon AB oder Mitutoyo stehen seit Jahrzehnten für hochpräzise taktile Messtechnik.

Doch wie schlägt sich ein moderner, mobiler 3D-Scanner wie die FreeScan Omni Serie im direkten Vergleich?

1. Messprinzip: Taktile vs. optische Messtechnik

Koordinatenmessmaschinen (KMM):

  • Arbeiten taktil mit Messtastern
  • Punktweise Datenerfassung
  • Sehr hohe Genauigkeit
  • Mechanischer Kontakt mit dem Bauteil

FreeScan Omni Serie:

  • Optisches Laser-Scanning
  • Flächenhafte, millionenfache Datenerfassung
  • Schnelle Digitalisierung komplexer Geometrien
  • Berührungslos (ideal für empfindliche Oberflächen)

Vorteil Omni: Deutlich höhere Geschwindigkeit bei komplexen Freiformflächen und Reverse-Engineering-Anwendungen.

 

2. Flexibilität & Einsatzort

KMM-Systeme:

  • Stationär im klimatisierten Messraum
  • Bauteil muss zur Maschine gebracht werden
  • Hoher Platzbedarf
  • Empfindlich gegenüber Vibrationen

FreeScan Omni:

  • Vollständig kabellos
  • Direkt am Bauteil einsetzbar
  • Ideal für Shopfloor, Produktion oder Ausseneinsatz
  • Minimaler Platzbedarf

Vorteil Omni: Mobile Messtechnik direkt in der Fertigung spart Transportzeit und reduziert Stillstand.

 

3. Geschwindigkeit & Workflow

KMM:

  • Programmierung erforderlich
  • Punkt-für-Punkt-Messung
  • Lange Messzyklen bei komplexen Teilen

FreeScan Omni:

  • Schnelles Flächenscannen
  • Integrierte Inspektionssoftware
  • CAD-Vergleich und Berichtserstellung direkt am Gerät
  • Keine externe Workstation notwendig

Vorteil Omni: Deutlich verkürzte Prüfzeiten und vereinfachter Arbeitsablauf.

 

4. Wirtschaftlichkeit & Skalierbarkeit

KMM-Systeme:

  • Hohe Investitionskosten
  • Hohe Anforderungen an Infrastruktur
  • Erweiterungen oft kostenintensiv

FreeScan Omni Serie:

  • Geringere Infrastrukturkosten
  • Modulare Erweiterbarkeit
  • Software-Upgrades möglich
  • Skalierbare Plattform

Gerade die Modularität macht die Omni-Serie langfristig attraktiv. Unternehmen können mit einer Basisversion starten und Funktionen erweitern – statt direkt in ein grosses stationäres System investieren zu müssen.

 

5. Genauigkeit – Realität vs. Praxis

Koordinatenmessmaschinen erreichen in klimatisierten Umgebungen höchste Genauigkeiten im Mikrometerbereich und bleiben in bestimmten High-End-Anwendungen weiterhin Referenz.

Die FreeScan Omni Serie bietet jedoch eine industrielle Genauigkeit im Bereich von bis zu 0.02 mm (modellabhängig). Sie erfüllt relevante Normanforderungen, die  ausreichend sind für die meisten Fertigungs- und Prüfprozesse in den Bereichen:

  • Automotive
  • Maschinenbau
  • Werkzeugbau
  • Luft- und Raumfahrt

Praxisfazit: Für viele industrielle Anwendungen bietet die Omni-Serie ein optimales Verhältnis aus Präzision, Geschwindigkeit und Flexibilität.

 

Wann ist welches System sinnvoll?

 

Anwendung KMM FreeScan Omni
Höchstpräzise Referenzmessung
Serienprüfung auf dem Shopfloor
Grosse Bauteile Eingeschränkt
Freiformflächen Aufwendig
Mobile Einsätze
Schnelles Reverse Engineering Eingeschränkt

 

Hybrid-Strategie: Ergänzung statt Ersatz

In vielen modernen Fertigungsumgebungen ersetzt ein optischer 3D-Scanner die KMM nicht vollständig – sondern ergänzt sie strategisch.

So sieht ein typisches Szenario aus:

  • Der FreeScan Omni wird für die schnelle Erstprüfung, Freiformanalyse und Shopfloor-Inspektion benutzt
  • Die KMM wird für finale Referenzmessungen bei besonders kritischen Toleranzen eingesetzt

So entsteht ein effizienter, digitaler Prüfprozess mit optimaler Ressourcennutzung.

 

Fazit: Industrielle 3D-Messtechnik neu gedacht

Mit der FreeScan Omni Serie liefert Shining 3D eine Lösung, die Mobilität, Präzision und Modularität in einem Gerät vereint.

Für Unternehmen, die:

  • ihre Qualitätskontrolle digitalisieren,
  • ihre Prozesse beschleunigen,
  • flexible Messtechnik einsetzen und
  • langfristig investitionssicher planen,

ist die Omni-Serie eine zukunftsfähige Lösung im Bereich industrieller 3D-Scanner.

Während klassische Koordinatenmessmaschinen weiterhin höchste Präzision im Messraum bieten, überzeugt die FreeScan Omni Serie durch:

  • Mobilität
  • Geschwindigkeit
  • Modularität
  • Integrierte Inspektion
  • Geringere Infrastrukturabhängigkeit

Für Unternehmen, die ihre Qualitätskontrolle näher an die Produktion bringen und Prüfprozesse beschleunigen möchten, stellt sie eine zukunftsfähige Alternative oder Ergänzung zu traditionellen Messsystemen dar.